21. September 2015: Protest gegen den Ilisu-Staudamm vor dem UNESCO-Büro in London

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London, Foto: Kurdish Solidarity Network

„Save Hasankeyf! Save the Iraqi Marshes! Stop the Ilisu Dam!“

Zum Anlass des „Global Hasankeyf Action Day“ haben sich am Montag des 21. September einige AktivistInnen in London vor dem UNESCO-Gebäude eingefunden, um ihre Nachricht an bedeutende Mitarbeiter der britischen UNESCO-Kommission zu überbringen.

Die Nachricht war simpel: Ein Appell an die UNESCO, die Bewegung zur Rettung von Hasankeyf zu unterstützen und schnellstmöglich mit der Türkei in Dialog zu treten, um diese unschätzbaren Orte zu schützen, bevor sie unter den Wassern des Ilisu-Staudammes verschwinden.

Den AktivistInnen zufolge, waren die Reaktionen der UNESCO-MitarbeiterInnen durchwegs positiv. Sie waren interessiert an der Thematik und stimmten zu, dass etwas unternommen werden müsse, um Hasankeyf zu retten und die Delogierung von 78.000 Menschen zu verhindern. Sie gaben aber auch zu bedenken, dass die Strukturen und Organisationsweise sowie die Stellung der UNESCO, deren Handlungsmacht diesbezüglich stark einschränke.

Vollständiger Bericht in englischer Sprache mit Bildern sowie der Brief an die UNESCO auf der Seite des Kurdish Solidarity Networks

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