System Change, not Climate Change!

HP-Klima_Banner_2

Um dem Klimawandel entgegenzutreten, ist ein Weiter wie bisher keine Option. Wir brauchen grundlegende Veränderungen unserer Lebensweise und unseres Wirtschaftssystems. „System Change, not Climate Change“ ist der Ruf einer wachsenden globalen Bewegung – auch hier in Österreich.

Im Vorfeld des UN-Klimagipfels im Dezember 2015 in Paris, hatte sich eine Initiativgruppe, die aus Finance & Trade Watch, Attac Österreich, Alternatiba, FIAN, ÖBV-Vía Campesina und die Dreikönigsaktion besteht, zum Ziel gesetzt, eine kritische Debatte rund um „System Change, not Climate Change“ anzustoßen und die österreichische Mobilisierung voranzutreiben. Denn bei der COP21 sollte entschieden werden, mit welchen Maßnahmen die internationale Staatengemeinschaft in Zukunft auf die Erderwärmung reagieren wird.

Nun ist in Paris tatsächlich ein Klimavertrag zustande gekommen, was an sich schon Grund zur Hoffnung gibt. Die beschlossenen Punkte des Klimavertrages sind aber in vielerlei Hinsicht lückenhaft, schwammig formuliert und wenig ehrgeizig (für mehr Information hier ein Artikel über die Ergebnisse der COP21 von Magdalena Heuwieser). Deshalb ist es wichtig, dass sich die Zivilgesellschaft weiterhin für angemessene Lösungen, wie einen baldigen Stopp der Extraktion und Verbrennung fossiler Brennstoffe, nachhaltige Landwirtschaft oder einen eingeschränkten Welthandel einsetzt.

Wir wollen zeigen, dass Klimawandel kein reines Umweltproblem ist sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die wir mit vereinten Kräften anpacken müssen. Viele Menschen arbeiten schon jetzt an wirksamen Antworten auf den Klimawandel – sei es durch agrarökologisches Landwirtschaften und das Engagement in FoodCoops, durch Solidarität mit Klima- und anderen Flüchtlingen, das Vorantreiben von Fahrradverkehr oder den Einsatz gegen Schiefergasabbau.

Wie kann man sich einbringen?

  • Das Positionspapier „System Change, not Climate Change!“ gibt einer großen Zahl österreichischer Initiativen die Möglichkeit, ihre gemeinsame Position und Stärke sichtbar zu machen. Über 100 Initiativen haben bereits unterzeichnet, und es dürfen gerne noch mehr werden! Bitte tragt das Papier in eure Kontexte, diskutiert es und schickt die Zusage mit dem Namen eurer Initiative/Verein/Organisation an: info[at]ftwatch.at
    • Tragt euch auf den Info-Verteiler der Klimamobilisierung ein:

  • Informiert euch über den System-Change-Kalender über sämtliche Aktivitäten in Österreich, die im Zusammenhang mit der Klimamobilisierung stehen.