Neuer Report deckt die Mitbeteiligung der Banken am Klimawandel auf

Der neue Bericht, der heute vom Rainforest Action Network (RAN), BankTrack, Sierra Club und Oil Change International herausgegeben wurde, zeigt auf, wie viel Banken auch nach dem Pariser Klimavertrag wieder in fossile Brennstoffprojekte investiert haben. Indem die großen Finanzinstitutionen Milliarden in fossile Brennstoffe stecken, heizen sie den Klimawandel weiter an.

Die siebte Edition des jährlich erscheinenden Berichts, ‚Shorting the Climate: Fossil Fuel Finance Report Card 2016‘ deckt in revolutionärer Weise die Beteiligung von 25 amerikanischen, europäischen und kanadischen Banken an der Förderung „extremer“ fossiler Brennstoffe auf. Unter den extremen Brennstoffen versteht man jene, deren Abbau besonders CO2-intensiv, finanziell riskant und umweltschädlich ist. Dazu gehören der Kohleabbau, Kohlekraft, extreme Öle wie Teersande und Arktisches Öl oder  Methangas-Förderung.

Ebenso schnitten die Banken in Bezug auf Menschenrechts-Standards sehr schlecht ab. In ihren Leitsätzen sieht die große Mehrheit der Banken auch in Zukunft keinen Ausstieg aus der Finanzierung extremer fossiler Brennstoffe vor. Die großen Banken führen die Welt damit auf einen Weg großer klimatischer Instabilität.

 

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