Fallbeispiele

Bell Bay Pulp Mill – Tasmanien (Australien)
Auf der als Naturparadies bekannten australischen Insel Tasmanien sollte eine der größten Zellstofffabriken der Welt, die „Bell Bay Pulp Mill“, errichtet werden. Das Projekt ist das wohl umstrittenste Vorhaben in ganz Australien. Inzwischen ist die Betreiberfirma Gunns bankrott gegangen und die Baulizenzen wurden versteigert.Es ist zu befürchten, dass neue Investoren dieses Projekt wieder revitalisieren. Weiter…

Giftige Schulden – Unbrauchbare Umwelttechnik aus Österreich für die Philippinen
Das „Austrian Medical Waste Projekt“ auf den Philippinen ist ein Beispiel für internationale Verschuldung, die der Bevölkerung mehr Schaden als Nutzen brachte. Bis zum Jahr 2014 müssen die Philippinen einen Kredit für Verbrennungsöfen zurückzahlen, die als moderne Geräte verkauft wurden, aber bereits Jahre später aufgrund des gesundheitsgefährdenden Schadstoffausstoßes eingemottet werden musten. Weiter…

Indonesien: Papierfabrik Indah Kiat
Großflächige Schlägerungen im Regenwald, vergiftete Flüsse und die Vertreibung des Sakai-Volkes: Dadurch ist die Papierfabrik Indah Kiat in Sumatra (Indonesien) traurig bekannt geworden. Finanziert wurde sie unter anderem durch österreichische Exportgarantien. Weiter…

Indonesien: Papierfabrik IIU/ Toba Pulp Lestari
Die Papierfabrik Inti Indorayon Utama (IIU) vergiftete Flüsse, schlägerte Regenwald und Gemeindewälder und wird für die Absenkung des Wasserspiegels des weltberühmten Toba-Sees in Sumatra verantwortlich gemacht. Nach massiven Protesten und Demonstrationen wurde sie 2000 geschlossen – nun steht sie vor der Wiedereröffnung unter dem neuen Namen Toba Pulp Lestari. Gebaut wurde sie wahrscheinlich auch mit österreichischem Geld. Weiter…

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